Mallersdorfer Schwestern - Kloster Mallersdorf

150_Jahre Arme Franziskanerinnen in MallersdorfDer 18. und der 19. Oktober 2019 standen ganz im Zeichen des Gedenkens an den Umzug der Armen Franziskanerinnen von der Hl. Familie von Pirmasens nach Mallersdorf vor 150 Jahren. Eingeengt zwischen Häuserzeilen hatte die rasch wachsende junge Gemeinschaft keine Möglichkeiten der Erweiterung. So suchte sie eine neue Heimat und fand sie in Mallersdorf in der ehemaligen Benediktinerabtei. 150 Jahre wechselvolle Geschichte mit glücklichen und schweren Zeiten liegen zurück. Mit den Feierlichkeiten wollte die Ordensgemeinschaft in dankbarer Weise zurückschauen auf diese Zeit.

Eröffnet wurden am Abend des 18. Oktobers die Feierlichkeiten mit einem Stationenweg und einer Lichterprozession vom Marienbrunnen in der Hofmark hinauf zur Pfarrkirche St. Johannes. Bewusst wurde als Ausgangspunkt der Marienbrunnen gewählt, ist doch dieser seit 115 Jahren Wahrzeichen für ein einträchtiges Miteinander zwischen Gemeinde und Kloster und zugleich Mahner, der Einheit zu dienen.

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Im Grußwort der Generaloberin, Sr. M. Jakobe Schmid, und im Stationenweg wurden die Beweggründe beleuchtet, die zu dem Umzug nach Mallersdorf führten. Mitglieder des Labertaler Blasorchesters umrahmten den Stationenweg musikalisch. Viele Besucher weilten über die anschließende Komplett hinaus in der Pfarrkirche, um mit den Schwestern beim Gebet durch die Nacht, bei dem verschiedene Gruppen die Gestaltung übernommen hatten, Gott für seine Führung und seinen spürbaren Schutz und Segen während der vergangenen 150 Jahre zu danken.

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Im Festgottesdienst mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer als Hauptzelebranten am Samstag, 19. Oktober, dem Höhepunkt der Feierlichkeiten, stand erneut der Dank im Vordergrund, aber auch die Bitte um den Segen Gottes für einen guten Weg in die Zukunft. In seiner Festpredigt führte der Bischof aus, dass es ein denkwürdiges Ereignis sei, dass die Schwestern vor 150 Jahren aus Pirmasens ins Labertal gekommen sind. Das ganze Bistum habe dadurch „Leuchttürme der Menschlichkeit bekommen“. Die Mallersdorfer Schwestern nannte er weiter ein „Wahrzeichen kirchlichen Lebens und sozialen Wirkens“. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes wirkten der Schwesternchor, der Kirchenchor der Pfarrgemeinde und die Mitglieder des Labertaler Blasorchesters zusammen. 

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Beim anschließenden einfachen Mahl aus der Klosterküche – es bestand aus Gulaschsuppe, Klosterbrot und Getränken aus der Klosterbrauerei – bestand die Möglichkeit im lockeren, ungezwungenen Miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Ein besonderes Festtagsgeschenk war das „Glückwunschkonzert“ der Schulen aus der Marktgemeinde. Gerne griffen die Verantwortlichen der Schulen die Idee zu einem Konzert auf und sagten die Unterstützung zu. Die beteiligten Schulen – St. Benediktschule, St. Martin Grund- und Mittelschule, Nardini-Realschule und Burkhartgymnasium – sorgten mit ihren Beiträgen für einen kurzweiligen Nachmittag. Ein buntes Programm entstand. Mit großer Begeisterung vorgetragene Liedbeiträge waren ebenso dabei wie Bläserklänge, Bodypercussion und Streichquartett. Die Musikbeiträge wurden aufgelockert mit einem kleinen Sktech oder Powerpointeinspielungen zur Geschichte des Klosters.

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