Mallersdorfer Schwestern - Kloster Mallersdorf

Viele Besucher waren der Einladung der Mallersdorfer Schwestern zum Franziskusfest am Mittwoch, 03.10.2018,  gefolgt. Bunt gemischt war das Publikum, darunter viele Kinder und junge Familien; sie erlebten einen abwechslungsreichen und erfüllten Tag auf dem Klosterberg. 

Gut gelaunt kamen die Teilnehmer am Vormittag im Klosterhof an, herzliche Begrüßungen waren zu beobachten, denn mittlerweile kennen sich viele schon und freuen sich stets auf das Wiedersehen zu diesem inzwischen traditionellen Fest. „Schön, dass ihr gekommen seid“, so freute sich Sr. M. Luisa, die Hauptverantwortliche des Organisationsteams, über die große Zahl von Teilnehmern, die sich schon  zum Auftakt im Franziskussaal eingefunden hatten. Auch die Generaloberin, Sr. M. Jakobe, war beeindruckt von der Vielzahl der Gäste und entbot einen herzlichen Willkommensgruß, verbunden mit dem Wunsch für viele gute Begegnungen und Gespräche zum Thema dieses Tages „Öffne dein Herz – Liebe kennt kein Maß“.

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Um ein näheres Kennenlernen zu ermöglichen, wurde eingeladen, sich im Tanz einander zu begegnen. Frau Goumou gab dazu Anleitung und gern wurde ihren Aufforderungen Folge geleistet. Fröhlichkeit und ansteckendes Lachen begleiteten die gemeinsamen Schritte mit dem Lied „Hallo, schön dass du da bist“ Auf diese Weise munter „aufgewärmt“ durften die Gäste nun die schauspielerischen Talente der Schwestern erleben, die sehr anschaulich die „Werke der Barmherzigkeit“ darstellten. Die Lösungen waren meist schnell gefunden und Moderatorin Schwester M. Luisa eilte mit flinken Schritten mit dem Mikrofon durch den Saal zu den jeweiligen Gästen, die ihre Antworten dazu gaben. Besonders die Kinder waren eifrig dabei und erkannten Szenen wie „Hungrige speisen“, „Kranke besuchen“, Unwissende lehren“, „Irrende leiten“ oder „Trauernde trösten“ und  „Fremde aufnehmen“.

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Nach dem eindrucksvollen, besinnlichen Auftakt am Vormittag konnten sich die Besucher bei einer warmen Leberkässemmel und Getränken aus der Klosterbrauerei stärken für die verschiedensten Workshops, die sie am Nachmittag erwarteten. Die rechte Wahl zu treffen war gar nicht so einfach. Sollte man sich eher für Bewegung entscheiden und dann eine der angebotenen Wanderungen oder die Tänze wählen oder war eher Kreativität angesagt? Hier gab es eine breite Palette von Angeboten, vom „Kunterbunten Basteln“ über das Gestalten von Tonherzen bis hin zum Knüpfen von Rosenkränzen und dem Nähen des zugehörigen Täschchens.

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Wer es eher ruhiger angehen lassen wollte, konnte das Gesprächsangebot bei Sr. Anne Strubel, die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakraments oder die eucharistische Anbetung wählen. Überall war rege Nachfrage und im Begegnungscafe „Franziskus und Klara“ konnte man bei Kaffee und Kuchen aus der Klosterbäckerei intensiven Gedankenaustausch pflegen oder sich auch nur angeregt unterhalten.

Zum Abschluss des Tages versammelten sich alle Besucher und die Schwestern zum gemeinsamen Gottesdienst in der Mutterhauskirche, den Herr Superior Gottfreid Dachauer zelebrierte und der musikalisch von der Gruppe „Akzente“ aus Seubersdorf eindrucksvoll gestaltet wurde. In seiner Predigt stellte Herr Superior Gottfried Dachauer heraus, wie die aus der Bibel bekannten Werke der Barmherzigkeit in unserer Zeit als „moderne Werke der Barmherzigkeit“ gelebt werden können, wenn ich dem anderen Zeit schenke, ihm zuhöre, im zu verstehen gebe „du gehörst dazu“ oder ein Stück Weges mit ihm gehe und ihn begleite.

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