Mallersdorfer Schwestern - Kloster Mallersdorf

Aktuelles

Ein Tag geprägt von großer Dankbarkeit und Freude war der 12. Juni 2021 für 24 Schwestern, die auf 60 Jahre Profess zurückblicken können. Gehindert durch Krankheit oder Gebrechen des Alters, konnten nicht mehr alle Schwestern am Festgottesdienst teilnehmen. Symbolisch waren jedoch alle einstmals zum Jubiläumskurs gehörigen Schwestern vertreten. 24 Rosen - in einem Strauß arrangiert - standen für die noch lebenden Schwestern am Altar. 35 weiße Rosen - in einem Kranz gebunden - galten den bereits verstorbenen Mitschwestern.
In seiner Festpredigt griff Pfarrer Stefan Langer das Wort des Stifters „Liebe ist unser Leben, Liebe ist unsere Bestimmung“ auf und betonte, dass die Verwirklichung dieses Leitmotivs den Lebensweg der Jubilarinnen gekennzeichnet hat. "Sie haben sich von der Liebe Gottes und von der Liebe zu Gott ergreifen lassen und haben diese dann gelebt und an die Menschen weiter gegeben", so der Festprediger.
In den vorausgegangenen Exerzitien, die Pater Gregor Lenzen CP unter das Thema „Innerlichkeit“ gestellt hatte, lenkte dieser den Blick der Schwestern auf das jetzt noch für sie Mögliche, nämlich immer bewusster im Alltag in der Gegenwart Gottes zu leben.60 2021

Die Jubilarinnen zusammen mit der Generaloberin Sr. M. Jakobe Schmid (rechts), Generalvikarin Sr. M. Melanie Gollwitzer (links), Herrn Superior Gottfried Dachauer (rechts) und dem Festprediger Pfarrer Stefan Langer

 

Das Projekt „Haus für traumatisierte Flüchtlingsfrauen“ wird nun beendet. 

ried4 hpAuf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise im Jahr 2015 hatte sich unsere Ordensgemeinschaft entschlossen, ein Haus für traumatisierte Flüchtlingsfrauen bereit zu stellen. So wollten wir gerade die Not geflüchteter Frauen lindern helfen. Bis alle Genehmigungen eingeholt, alle Formalitäten erledigt und alle Vorbereitungen getroffen waren, begann das Jahr 2016. Nun, Ende Mai 2021, zogen die letzten Asylbewerberinnen wieder aus.
Seit 2016 war das auf 12 Plätze ausgelegte Haus für rund 35 Frauen und 25 Kinder vorübergehend zur Heimat geworden: sie waren in Mallersdorf-Ried für kurze oder längere Zeit an einem sicheren Ort willkommen gewesen und hatten umsichtige Unterstützung nach einer dramatischen Fluchtgeschichte erfahren können. Ihr gefahrvoller und strapaziöser Weg zu uns hatte in Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Somalia, Elfenbeinküste, Äthiopien oder Sierra Leone begonnen.

Die Ordensgemeinschaft blickt dankbar auf dieses Projekt zurück, durch das ca. 60 (überwiegend muslimische, vereinzelt christliche) Menschen sozialpädagogische Unterstützung, Alltagsbegleitung sowie im Bedarfsfall psychologische Hilfe hatten finden können. Vom Kloster her hatte S.M. Melanie den Kontakt zum Frauenhaus gehalten und Notwendiges initiiert. Außerdem hatte S.M. Gunda, eine pensionierte Grundschullehrerin, mit ihrem Deutschunterricht wesentlich zum Erreichen des notwendigen Asyl-Status und zur Integration der Frauen beigetragen.

Möge Gott alle Frauen und Kinder, die unser Frauenhaus seit 2016 bewohnten, segnen und ihnen ein Leben in Sicherheit, Frieden und Freiheit bei uns in Deutschland schenken!

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Anfang Mai wurden in Südafrika drei junge Frauen ins Postulat aufgenommen.
Das Postulat ist der erste Schritt in eine Ordensgemeinschaft. Diese Zeit dient dazu, durch das Mitleben in einem Konvent mit dem Gemeinschaftsleben vertraut zu werden, aber auch um weitere Klarheit für den je eigenen Glaubensweg zu finden.
Wir wünschen unseren neuen Postulantinnen Gottes Segen und Führung auf ihrem Weg.

 

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Während der Feier zur Aufnahme  Die drei neuen Postulantinnen  Die Postulantinnen und die
neue Kandidatin zusammen
mit ihren Formatorinnen
 

 

 

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Erste Schritte zum Kennenlernen unserer franziskanischen Lebensweise macht Thembelihle Mvelase. Sie wird in der nächsten Zeit als Kandidatin mit unseren Schwestern in Nkandla leben. Möge sie immer mehr Freude an dieser Lebensform finden. 

 

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