Mallersdorfer Schwestern - Kloster Mallersdorf

Aktuelles

Das Fest der Hl. Familie, das jedes Jahr am Sonntag nach Weihnachten gefeiert wird, ist das Patronatsfest unserer Ordensgemeinschaft. Auch heuer hatte unser Diözesanbischof diesen Termin fest in seinem Kalender. Wie die Jahre zuvor kam er gerne, um mit uns das Patrozinium zum Fest der Hl. Familie zu feiern.
Zu diesem Gottesdienst sind immer auch Familien mit ihren Kindern eingeladen. Sichtlich erfreut zeigte sich der Bischof über die große Anzahl von Familien, die heuer gekommen waren. „Es kommen jedes Jahr mehr“, war seine erfreute Feststellung.
Während der Predigt verließ der Bischof den Altarraum und gesellte sich unter die Zuhörer. So konnte er besser in Dialog treten. Sollte doch herausgefunden werden, welch wesentliche Aussage Jesus im vorgetragenen Evangelium getroffen hatte. Es ging um die Antwort Jesu gegenüber seinen Eltern als sie ihn drei Tage gesucht hatten und ihn dann im Tempel fanden. „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr denn nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?“ Im weiteren Verlauf seiner Predigt legte er den Schwerpunkt auf die Hl. Familie als Vorbild für die Familien heute. Sie könne dies vor allem darin sein, dass auch heute die Familien gemeinsam beten und von Jesus erzählen sollen. Das besondere Gebetsanliegen im Gottesdienst galt den Kindern und Jugendlichen, die ohne Familie zurechtkommen müssen.
Am Ende des festlichen Gottesdienstes spendete Bischof Rudolf Voderholzer jedem einzelnen Kind den Segen und sprach ihm dadurch das Gesegnet-sein durch Gott zu. Mit einem gemeinsamen Festmahl, bei dem die Generaloberin, Sr. M. Jakobe Schmid, dem Bischof den Dank aller Schwestern aussprach für sein Kommen und Mitfeiern, klang der Festtag aus.

Der neue Blickpunkt ...

Die Zeitschrift informiert Sie:

01 Titel bp 2018 03 ib

  

    - Über ein Schwerpunktthema   
    - Verschiedene Ereignisse in 
      der Ordensgemeinschaft
    - Einzelne Niederlassungen
    - Die Arbeit der Schwestern in
      Südafrika und Rumänien

 

 

 

 

 

aktuelle Ausgabe als PDF herunterladen



Generated with MOOJ Proforms Version 1.5

Gerne senden wir Ihnen unsere Ordenszeitschrift kostenlos zu. Füllen Sie einfach nachstehendes Formular aus!

*Diese Felder werden mindestens benötigt um Ihre Angaben verarbeiten zu können.
Anrede *
Vorname *
Nachname *
Straße *
Postleitzahl *
Ort *
Land *
E-Mail *
Hier können Sie eine Nachricht einfügen
Hiermit bestätige ich, dass ich die Datenschutz-Richtlinien zur Kenntnis genommen habe.
Bitte anklicken *

 

Die Sicherheitsabfrage dient dazu, dass sogenannte "Spam-Bots" nicht automatisch das Kontaktformular ausfüllen und auf diese Weise unerwünschten Datenmüll verbreiten. Bitte tragen Sie einfach die angezeigten Zahlen ein und klicken Sie anschließend auf "Senden".

Proforms
Reload

Wirken des Ordensgründers Paul Josef Nardini dargestellt – Aufführung war ein Geschenk des Bistums Speyer anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Neugründung
Das Chawwerusch-Theater aus Herxheim gastierte mit dem Stück „Wer die Wahrheit tut – Scheidewege des neuen Bistums“ im Kloster Mallersdorf, dem Mutterhaus der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie, auch „Mallersdorfer Schwestern“ genannt. Der Orden wurde 1855 vom Seligen Paul Josef Nardini gegründet, der in dem Theaterstück eine der zentralen Figuren darstellt. So lag es nahe, das Theaterstück auch an der heutigen Wirkungsstätte des Ordens zu zeigen.
Die rund 200 Schwestern wurden von Kanzleidirektor Wolfgang Jochim begrüßt und waren begeistert von der Aufführung, die sie mit den Lebens- und Zeitumständen ihres Ordensgründers Paul Josef Nardini in unmittelbaren Kontakt brachte. Sie erlebten mit, wie der damalige Bischof Nikolaus Weis (dargestellt von Ben Hergl) in Begegnungen mit Pfarrer Franz Tafel (Thomas Kölsch) und dem caritativ engagierten Pfarrer Paul Josef Nardini (Stephan Wriecz) um eine Antwort auf die aufkommende soziale Frage ringt.Szenen

Die Figuren verkörpern dabei unterschiedliche Visionen von einem christlichen Leben und der richtigen Gesellschaftsordnung. Mit ihren Widersprüchlichkeiten, ihrem beharrlichen Verfolgen von Zielen und ihrer Komik schufen sie einen direkten Zugang zur Vergangenheit. Gut sichtbar wurde dabei die Not der von Armut heimgesuchten Menschen in einer Epoche mit massiven Konflikten zwischen Staat und Kirche.

SzenenSzenen

Denkbar einfach war die Bühnenausstattung, mit wenigen Handgriffen war der Dom zum königlichen Thron umgebaut, ein Beichtstuhl war schnell hergestellt oder das Publikum fand sich nach einer kleinen Umstellung konfrontiert mit einem Armenhaus. Die Zuschauer konnten sich so ohne viel Ablenkung durch aufwendige Bühnengestaltungen ganz der Geschichte und der brillanten Leistung der Darsteller widmen. So amüsierten sich die Zuschauer über den bayerischen Regierungspräsidenten Zwack, einer komödiantischen Figur, die durch ihre Haltung auch heute noch vertraut sein dürfte. Er kann halt nicht ablassen von seinen Vorschriften, bedingt durch fehlende Phantasie, sich etwas Neues vorzustellen.Szenen

Das Publikum war hingerissen von der eindrucksvollen Darbietung und der lang anhaltende Applaus bestätigte dies. Generaloberin Schwester Jakobe lobte die schauspielerischen Leistungen und hob hervor, die Darsteller auf der Bühne hätten es hervorragend zur Geltung gebracht, welche Verhältnisse damals herrschten und wie es um die Kirche gestanden habe. Ebenso drückte sie den Dank des Ordens an die Speyerer Bistumsleitung aus, insbesondere an den damaligen Generalvikar und jetzigen Würzburger Bischof Dr. Franz Jung, auf dessen Initiative die Aufführung in Mallersdorf zustande kam. Alle Schauspieler erhielten als Dank ein Exemplar der von Schwester Radegund Bauer verfassten Biographie des Seligen Paul Josef Nardini.Szenen

Insgesamt drei Tage konnten die Mitglieder des Theaterensembles und Kanzleidirektor Wolfgang Jochim die herzliche Gastfreundschaft der Ordensschwestern erfahren. Zu dem Aufenthalt gehörte auch eine Führung durch das Kloster, bei der Schwester Cäcilie der Gruppe die wechselhafte Geschichte des Klosters Mallersdorf erläuterte.

 

Unterkategorien

Copyright © 2017 Kloster Mallersdorf - Mallersdorfer Schwestern. Alle Rechte vorbehalten.