Mallersdorfer Schwestern - Kloster Mallersdorf

Aktuelles

Am 5. Oktober 2021 wurden drei langjährige Mitarbeiterinnen unserer Ordensgemeinschaft geehrt. Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand über Jahrzehnte einem Arbeitgeber die Treue hält. So war es für die Ordensleitung eine besondere Freude drei Mitarbeiterinnen ehren zu können und ihnen für ihre langjährige Treue zu danken.

Seit 40 Jahren ist Frau Frieda Viertl als Raumpflegerin im Mutterhaus tätig. Still, bescheiden und mit äußerster Sorgfalt tat und tut sie tagaus, tagein ihren Dienst und sorgt für Sauberkeit in den Verschieden Bereichen des Hauses.
Frau Irmgard Vilsmeier unterstützt seit 25 Jahren als Hauswirtschafterin die Schwestern in der Mutterhausküche. Sie erwies sich stets als tüchtige, zuverlässige und gewissenhafte Mitarbeiterin.
Mit viel Liebe und Empathie war und ist Frau Renate Rederer seit 25 Jahren den Kleinen im Kindergarten „Zum Schutzengel“ zugewandt. Als Erzieherin mit Herzblut ist sie für die Kinder da und fördert diese.

Die Ordensleitung bedankte sich für die Treue zum Kloster, die gute kollegiale und loyale Zusammenarbeit mit den Schwestern und ihren immer zuverlässigen Dienst. Als kleine Anerkennung überreichte sie jeweils einen Geschenkkorb mit Produkten aus dem Haus.

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Es sollte nach der coronabedingten Unterbrechung im letzten Jahr wieder stattfinden, das jährliche Franziskusfest am 3. Oktober, darüber war sich die Planungsgruppe einig. So machte man sich an die Arbeit, die Planung und Themenfindung unter dem Vorzeichen, dass nicht klar war, was aufgrund der dann herrschenden Pandemiesituation möglich sein wird.
Am 3. Oktober war die Freude umso größer, dass die Planungen und Vorbereitungen nicht umsonst waren. Es konnten wieder Gäste im Haus sein und das Fest fand statt unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln. Immer wieder drückten die Besucher aus, wie froh sie sind, wieder kommen zu können.
„Beten mit offenen Augen“ unter diesem Motto stand das diesjährige Franziskusfest. Beim Auftakt im Franziskusaal näherte man sich dem Thema mit Tanz und Gesang und vor allem über Texte über den hl. Franziskus, die aufzeigten, wie sich im Leben des Heiligen „Beten mit offenen Augen“ widerspiegelte. Dabei wurden die wichtigsten Aussagen über eine PowerPoint-Präsentation nochmals visualisiert. Gerne nahmen die Besucher die Anregung auf, sich bei einem „Marktplatzgespräch“ über eigene Gebetsformen und Lieblingsgebete auszutauschen. Und es wurde eifrig diskutiert.

 

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Impressionen von der Auftaktveranstaltung


Nach einem einfachen Mittagsmahl bei einer Leberkässemmel aus der Klosterküche und Getränke aus der Klosterbrauerei, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit verschiedene Workshops zu besuchen. Für Kreative gab es das Rosenkranzknüpfen oder sie konnten sich ein wunderschönes Kreuz aus Pailletten und farbigen Bastelsteinen gestalten. Bei „Kunterbunter Bastelei“ konnten die Kleinen ihre Fantasie zeigen. Wer es lieber meditativer angehen wollte, hatte die Möglichkeit sich für eine meditative Wanderung zu entscheiden, sich beim geführten Gehen durch die Natur durch Bilder aus der Natur zum Beten anregen zu lassen, den Sonnengesangsweg zu gehen oder das Vater unser unter die Lupe zu nehmen. Weiter wurde zum Lobpreisgebet eingeladen oder man konnte das Einzelgespräch suchen. Wer gerne mal etwas Gefühl für Rhythmus bekommen wollte, war beim Trommelworkshop mit Frau Goumou am richtigen Ort. Dazwischen bestand die Möglichkeit bei einer Tasse Kaffee und Kuchen aus der Klosterbäckerei sich zu erfrischen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Impressionen aus dem Nachmittag

 
Zum Abschluss versammelten sich alle zum Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes. Diesen zelebrierte Herr Superior Gottfried Dachauer. In seiner Predigt stellte er das Vater unser in den Mittelpunkt. Das Gebet, das Jesus selber seinen Jüngern – uns – lehrte und in dem wir Gott in der wörtlichen Übersetzung sehr vertrau als „Abba – Papa“ anreden dürfen. Musikalisch umrahmte den Gottesdienst in bewährter Weise die Gruppe „Akzente“ aus Seubersdorf.
Sicher unterstreichen viele der Gäste, was eine Besucherin zum Abschied formulierte: Das war für mich ein Tag, an dem ich zu mir kommen und wieder Kraft tanken konnte.“

Wenn auch teilweise schon vom Alter und Gebrechen gezeichnet, konnten dennoch im September 27 Schwestern in unserem Schwesternaltenheim St. Maria dankbar und froh ihren Jubiläumstag feiern. In Exerzitien, begleitet durch Herrn Superior Gottfried Dachauer, bereiteten sich die Schwestern auf diesen Tag vor. Den Festtag prägte in besonderer Weise der Dank für das treue Mitgehen Gottes durch all die Jahre und für das Lebenszeugnis der Schwestern. Zwei von ihnen blickten auf 40 Jahre, 1 auf 50 Jahre, 11 auf 60 Jahre, 8 auf 65 Jahre und 5 sogar auf 70 Jahre Profess zurück.

In seiner Festpredigt beim Festgottesdienst verwendete Herr Superior Gottfried Dachauer das Bild des Baumes. Dabei bezog er sich auf die Bergpredigt, wonach ein guter Baum gute Früchte bringt. Entsprechend ging er auf das Wurzelwerk, die Blüh- und Früchtezeit des Ordenslebens unserer Jubilarinnen ein, die mit ihrem ganzen Dasein Gott die Ehre geben und damit Frucht bringen. Er schloss seine Ausführungen mit dem Wunsch: „Dass Sie im Glauben alt werden und in der Liebe bleiben, dazu segne Sie Gott.“

Für die Ordensgemeinschaft dankte Generaloberin, Sr. M. Jakobe Schmid, den Jubilarinnen für ihr Wirken im Dienst der Gemeinschaft und beglückwünschte sie. Aus gesundheitlichen Gründen konnten nicht alle Schwestern am Festgottesdienst und Festmahl teilnehmen. Diese besuchte Sr. M. Jakobe zusammen mit der Generalvikarin, Sr. M. Melanie Gollwitzer und Sr. M. Hiltrud Baumer nach dem Festmahl in ihren Zimmern, um auch ihnen zu danken und sie zu beglückwünschen. Ihren Abschluss fand die Jubiläumsfeier nachmittags bei Kaffee und Kuchen. Corona geschuldet fand sie ohne auswärtige Gäste statt.

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