Sr. M. Elise (Rosemarie) Körbler vollendete am 23. Mai 2026 ihren irdischen Lebensweg. Sie wurde am 14. 05. 1938 in Langenkreith bei Hemau, ehemals Landkreis Parsberg, geboren. 1951 kam sie als dreizehn-jähriges Mädchen in das Internat des Klosters Mallersdorf und besuchte hier die Mädchenmittelschule. Anschließend machte sie, ihrem Wunsch entsprechend, die Ausbildung zur Erzieherin. Während ihrer Aus-bildung festigte sich die Sicherheit ihrer Berufung zum Ordensleben. Sie wurde 1959 eingekleidet und legte 1962 ihre Profess ab. Ab 1960 war der Kindergarten in Neustadt/Donau für sechszehn Jahre ihr Wirkungsort. Sr. M. Elise legte Wert auf eine möglichst effektive pädagogische Arbeit. Es durften Elternabende oder Aufführungen zu den Festen des Kirchenjahres nicht fehlen. Die nächsten sieben Jahre arbeitete Sr. M. Elise im Marienheim in Ingolstadt. Auch hier hatte sie die Leitung des Kindergartens inne. Ab 1983 war sie in der Heimerziehung tätig, zunächst für zwei Jahre im Adelgundenheim in München und dann neunund-zwanzig Jahre im Walburgisheim in Feucht. In ihrer Arbeit mit den Kindern bewies sie stets gutes Einfüh-lungsvermögen und man spürte ihre Liebe zu den Kindern. Nach Auflösung des Konvents kam Sr. M. Elise 2013 in das Mutterhaus. Hier half sie noch bis 2024 im Refektorium mit. Als der Alltag zu mühsam wurde ging sie auf die Pflegestation in St. Maria. Möge sie nun Gott von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen.