Perfekter hätte das Wetter nicht sein können an dem diesjährigen Fronleichnamstag, ein schöner Frühsommertag mit angenehmen Temperaturen. Beste Voraussetzungen für das traditionelle Brauereifest auf dem Klosterberg, das alljährlich an Fronleichnam nach der Prozession stattfindet. Das Wohl der Seele kommt an diesem Tag ebenso wenig zu kurz wie das Wohl des Leibes. Zahlreiche Besucher strömten herbei und schnell waren die vielen Sitzplätze mit herrlichem Blick in das Labertal gefüllt. Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt, sei es mit Weißwürsten für den Frühschoppen, einem Schweinebraten zum Mittagessen oder Bratwürsten und Käse für die Brotzeit. Und ebenso gab es eine überreiche Auswahl an Kuchen für die Kaffeezeit.
Braumeisterin Sr. Doris kann dabei auf die Mithilfe ihrer Mitschwestern und einem großen Helferkreis aus ihrer Verwandtschaft zählen. Und sie hatten alle Hände voll zu tun. Das Fest ist etwas Besonderes, denn nicht nur aus der Umgebung kommen die Besucher, auch aus München und dem Rheinland reisen sie an. Des Weiteren nutzen es viele Radlergruppen als beliebtes und lohnendes Ausflugsziel. Angeregte Gespräche und zünftige Blasmusik der Musikanten „de Unsern“ trugen dazu bei, das den ganzen Tag über eine fröhliche Stimmung auf dem Klosterberg herrschte. „Schön war’s wieder“, konnte man nicht selten beim Verabschieden hören. Sr. Doris ist dankbar, dass das Fest einen guten Verlauf hatte. Und sie ist auch dankbar, dass ein stattlicher Erlös zustande kam, mit dem sie wieder Hilfsprojekte für Kinder unterstützen kann.