Den 205. Geburtstag unseres Gründers Dr. Paul-Josef Nardini nahm Generaloberin, Sr. M. Jakobe Schmid, zum Anlass, um alle Schwestern der Gemeinschaft zu einem großen Schwesterntreffen in das Mutterhaus einzuladen. Dieser besondere Tag sollte ganz im Zeichen der Begegnung, des Austausches, des Dankens und des gemeinsamen Feierns stehen. Gerne nahmen die Schwestern die Einladung an und kamen aus Siebenbürgen, den pfälzischen und bayerischen Filialen wie auch aus dem Schwesternaltenheim St. Maria ins Mutterhaus nach Mallersdorf.
Auch wenn dieser Geburtstag nicht das „große Jubiläum“ ist, war er Grund genug, um gemeinsam in einem feierlichen Gottesdienst für das Leben und Wirken unseres Gründers wie auch für den stets gesegneten Weg unserer Gemeinschaft zu danken.
Der Festprediger Dr. Weiß aus der Diözese Speyer – ein profunder Kenner Nardinis – ließ die Schwestern teilha-ben an seinem reichen Wissensschatz und Nardini vor dem inneren Auge lebendig werden.
Zugleich bot dieser Tag Gelegenheit, sich neu des eigenen Auftrags und der gemeinsamen Sendung bewusst zu werden und aus der Rückbesinnung auf die Spiritualität unseres Gründers Kraft und Zuversicht für den weiteren Weg zu schöpfen. Was das Streben jeder einzelnen Schwester sein soll, das hat Nardini sehr prägnant formuliert, wenn er seine Schwestern auffordert: „Lasst uns leben dem Herrn!“
Beim gemeinsamen Mittagessen und dem Nachmittagskaffee blieb viel Zeit für persönliche Begegnungen, anregende Gespräche und den Austausch zwischen den Schwestern. Den Ab-schluss bildeten die gemeinsame Vesper und das Gedenken an die verstorbenen Mitschwe-stern mit einem Besuch auf dem Friedhof.
Die Freude über das Wiedersehen und das Erleben der Gemeinschaft prägten den Tag in besonderer Weise. So wurde er zu einem wertvollen Zeichen der Gemeinschaft, der Dank-barkeit und der Ermutigung, den gemeinsamen Auftrag auch in Zukunft mit Freude und Hin-gabe zu leben.
Wir gehen gestärkt nach Hause, wissen uns verbunden und von der Gemeinschaft getragen, so das Fazit der Schwestern.