Mallersdorfer Schwestern

Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen
von der Heiligen Familie zu Mallersdorf

 
 

Jubiläum in St. Maria

Kerze2

Eröffnet wurden die diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten mit der Feier im Schwesternaltenheim St. Maria. Eine Schwester konnte dabei auf 75 Jahre Profess zurückblicken, 3 auf 70, 5 auf 65 und 15 auf 60 Jahre. Es war jedoch nicht mehr allen möglich am Festgottesdienst in der Kirche teilzunehmen. Sie konnten ihn aber in ihrem Zimmer über den Bildschirm verfolgen und so mitfeiern. Der Hauptzelebrant und Festprediger P. Aloysius Althaus OSB stellte in den Mittelpunkt seiner Predigt eine Geschichte über das Leben. Diese verband er mit dem Lebensbild jeder einzelnen Jubilarin. Wie in der Geschichte haben alle unterschiedliche Lebensabschnitte hinter sich. Jede kann ihr eigenes Lebensbild malen und es Gott hinhalten. Wir dürfen sicher sein, dass Gott es mit leibendem Blick betrachtet.
Die zitierte Geschichte erzählt von einem Jungen der das Leben malen und das Bild Gott schenken wollte. Er malte es in den herrlichsten Farben. Gott sah es und sagte, zu seinem Lebensbild gehöre außer den bunten Farben auch der Glaube. Der Junge malte den Glauben in sein Lebensbild. Doch als der Junge sein verändertes Bild Gott zeigte, sagte dieser abermals, damit ein Bild des Lebens vollkommen würde, müsse noch etwas Wichtiges dazu kommen. Und Gott schenkte das Leid. Der erwachsen Gewordene brachte sein Lebensbild wieder zu Gott. Gott sah ihn gütig an. Zur letzten Vervollkommnung gehöre noch das wichtigste Geschenk, das Schwerste: Und er schenkte die Einsamkeit. Jetzt erst konnte man den ganzen Zauber des Lebens erkennen.
Am Nachmittag gab es noch eine besondere Überraschung: Die Kulturkapelle aus Offenbach/Pfalz weilte während ihres gemeinsamen Ausflug in Mallersdorf. Sie erfreute die Jubilarinnen und das ganze Haus mit abwechslungsreicher Musik.

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