Mallersdorfer Schwestern

Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen
von der Heiligen Familie zu Mallersdorf

 
 

Sr. M. Mechtgundis

Sr. M. Mechtgundis (Anna) Dirscherl vollendete am 28. Juli 2026 ihren irdischen Lebensweg. Sie wurde am 06.01.1937 in Schöngras, Gemeinde Bruck/Opf., Landkreis Schwandorf, geboren. 1955 bat sie um Aufnahme in unsere Gemeinschaft. Vor ihrer Einkleidung konnte sie während ihres Einsatzes im Kreiskrankenhaus Dachau Erfahrungen in ihrem gewünschten Berufsfeld – Krankenpflege – sammeln.1957 wurde sie eingeklei-det und 1960 legte sie ihre Profess ab. Sr. M. Mechtgundis wurde zur Krankenschwester ausgebildet. Wäh-rend ihres Praxiseinsatzes bei den schwerkranken, alten Mitschwestern wuchs in ihr die Überzeugung „Gott versucht uns nicht über unsere Kräfte“.  Nach dem Examen war Sr. M. Mechtgundis im ersten Praxisjahr in der Orthopädischen Klinik Schwarzach eingesetzt. Die weiteren Einsatzorte waren von 1961 bis 1967 das Kreiskrankenhaus Prien/Chiemsee und anschließend bis zur Auflösung der Niederlassung im Jahr 1993 das Städtische Krankenhaus Hirschau. Danach wirkte Sr. M. Mechtgundis in der Altenpflege im St. Vinzenzhaus in Furth i. Wald. 2002 begab sie sich in unser Schwesternheim St. Maria. Hier half sie, solange es ihr mög-lich war, gerne auf Station mit. An allen Einsatzorten erlebte man Sr. M. Mechtgundis als stets freundliche, hilfsbereite, taktvolle und friedliebende Mitarbeiterin und Mitschwester. Sie lebte in ihrer tiefen Gottver-bundenheit, was Paul Josef Nardini so formulierte: „Wie der Quell aus der Tiefe steige das Lied deiner Hingabe zu Gott empor, der dich gerufen am Tage des Heils“. Möge dieser Tag des Heils für sie nun für immer angebrochen sein.

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